Lagen
Der Boden ist die Grundlage für meine Weine, er gibt ihnen Charakter, Struktur und Persönlichkeit, er gibt ihnen Leben.
So verschieden die drei Pfeddersheimer Lagen im Bezug auf Bodenzusammensetzung, Kleinklima und Gefüge sind, so unterschiedlich sind auch die Weine in ihrem Duft, Aromaspiel und Reifepotential und es macht die Sache Terroir für mich so wichtig und interessant.
Kreuzblick
Schwarzerdeböden mit günstigem Wasser- und Lufthaushalt. Die Eignung des Bodens als Pflanzenstandort ist hervorragend und bringt, was Nährstoffhaushalt und Wasserverfügung betrifft, alles mit was das Rebwachstum begünstigt. Diese Böden bringen fruchtige Weine mit feiner, erfrischender Säure hervor und ermöglichen die Erzeugung von Weinen in enormer Vielfalt.
St. Georgenberg
Reine Lößböden mit einem breiten Mineralspektrum und daher breit gefächertem Nährstoffreservoir. Der Boden erwärmt sich schnell, ist gut durchlüftet und für die Pflanze leicht zu durchwurzeln, der Rebstock kann sich daher von der Pflanzung an sehr gut entwickeln.Die Weine zeigen eine feine Frucht, sind zugleich schlank und haben viel frischen Pfiff. Trotz ihrer frühen Trinkreife verfügen sie über ein großes Potential für die weitere Entwicklung.
Hochberg
Die Lößanteile im Gefüge werten diesen Boden, im Gegensatz zu reinen Sandböden, erheblich auf. Durch den zum Teil aber immer noch hohen Sandanteil ergeben sich gut durchlüftete Lößsande die sich sehr schnell erwärmen, in ihrer Wasserhaltekraft jedoch leicht gehemmt sind. Durch die Südneigung ist die Vegetationsentwicklung oft zügig und früh. Der hohe Kalkgehalt im Boden schafft die ideale Voraussetzung für mineralische Weine mit hohem Extrakt. Die Tiefgründigkeit bedingt eine gute Nährstoffversorgung und bringt eine stabile Säure. Der ideale Boden für die Erzeugung von langlebigen Rot- und Weißweinen.