Qualität entsteht im Weinberg

Für eine hohe Qualität wird der Rebstock in seinem Ertrag reguliert. Zu Beginn jeden Jahres wird die Rebe zurückgeschnitten und in den Drahtrahmen gebunden, so legen wir für die kommende Vegetation die Ertragsrichtung fest.
Um die Blütezeit erfolgt das Entfernen der Blätter in der Traubenzone, damit früh im Beeren- Entwicklungsstadium die Sonnenstrahlen die Beerenhäute erreichen. Die Haut wird dadurch dicker und widerstandfähiger gegenüber Pilzbefall und ermöglicht uns somit eine Reduzierung des Pflanzenschutzes und einen späteren Lesezeitpunkt. Auch die Farbpigmentbildung in den Rotweintrauben wird durch die intensive Sonnenbestrahlung gefördert und führt zu intensiveren Rottönen im Wein.

Mit der „grünen Lese“ im Erbsengröße- Stadium der Trauben wird etwa ein drittel der unreifen Trauben entfernt und als Kompost auf den Boden geschnitten. Die wenigeren Früchte pro Stock werden dann besser mit Nährstoffen, Wasser, Licht und Luft versorgt und bilden die Grundlage für unsere duftenden, aromatischen und wohlschmeckenden Moste.